Es war einmal ...
Was genau war, weiss nur Hans Christian Andersen. Doch er sagt es nicht, oder zumindest verpackt er die Geschichten in Märchen.
Dann machen wir uns doch auf in dieses Land des Märchenerzählers und ich gebe mir Mühe, meinen Blog diesen Rahmenbedingungen anzupassen.
Also, Anreise nach ZRH aus nah (Auenstein, auch bekannt als Juwel im Universum) und fern (Thun, am schönen Thunersee).
Ja, richtig aus Thun. Erstmals in unsere Runde Hansruedi und Urs. Und sie wiederlegen das Märchen von langsamen Bernern. Sie treffen Sekundengenau am vereinbarten Treffpunkt ein. Nun, ich will nicht so weit gehen und behaupten dass sie kauzige Typen sind, aber...
Irgendwohin muss der ,Fulehung‘ ja seine Gene weitergegeben haben. Ok, vielleicht ist dieser ,Hund‘ ja wirklich nur eine Märchengestallt und die beiden Jungs halt eine Laune der Natur. Aber urteilt selbst, schon bei der Ausreise decken sie sich mit Hochprozentigem ein.
Ich muss da neidlos gestehen: Irgendwie sympathisch diese beiden strammen Kerle.
Mit Einchecken, Aperogetränktrinken und Boarden will ich euch nicht gross belästigen. Gehen wir doch gleich zum ersten Schritt, um mit Märchengeschichten aufzuräumen.
Wirklich kein Märchen ist die Tatsache, dass die SAS in Sachen Boardservice nicht zu den Topshots gehört.
Und an dieser Stelle kann ich auch das sich hartnäckig haltende Gerücht von weissesockentragenden Aargauer entkräften.
Diese Optik gehört, im Gegensatz zu obigem Absatz, definitiv ins Land der Märchen!
Wobei....
René gesteht mir soeben, dass er zwei Paar weisse Socken im Koffer hat.
Gut, als Möriker darf er das. Muss er sogar!
Ja, und wir sind da! Nach einer kurzen Fahrt mit der Metro erreichen wir das Zentrum. Und ooh, aufgetaucht aus dem Undergrund erhaschen wir die ersten Eindrücke von Kopenhagen. Und, wir sind zufrieden!
Rapunzel ist noch in ihrem Turm (oder wann ist man eine Rapunzel? Reicht es wenn man lange blonde Haare und lange schöne Beine hat?),
und wir, wir schauen uns mal um, ob wir was zwischen die Zähne kriegen. Et voilà, im Daizy’s finden wir das Passende.
Voll wahr, wir machen eine Stadtbesechtigung von Kopenhagen. Nicht so, wie damals in Sofia ( wie war das doch?, gefühlte 10 Stunden liesen wir uns auf dieser Stadtwanderung berieseln).
Und hier ist sie!
Und an dieser Stelle folgt die obligate Bildergalerie.
Jeder wird uns verstehen: Wandern macht durstig. Und da wissen wir uns mehr als zu helfen. Das eine oder andere Bier mag es schon leiden. Und das Highlight : Aufreizend serviert von der bezaubernden Swenja. Sie lächelt mir zu, ich blinzle zurück. Ob sich da was ergeben kann?
Doch die Pflicht ruft, oder zumindest der Hunger. Wir machen uns auf zum nächsten Date: Restaurant MASH, klug ist wer schon reserviert hat!
Wie man sieht, haben die hier auch die Strassenrand-Restaurants, fast so wie in Italien.
Aber das mit den Temperaturen haben sie wohl unterschätzt. Doch sie wissen sich zu helfen. Reihenweise CO2-Spender. Und die Wirklichkeit zeigt, der Klimaschutz hört dort auf, wo man es sich gemütlich machen kann.
DIE andere Seite des Märchens...
Übrigens: Wir waren klug! Tisch ist reserviert, und schon bald steht ein frischer, leckerer Salat auf dem Tisch. Vielversprechend! da freuen wir uns auf die Fortsetzung.
... und es geht perfekt weiter, oni seich: Nachtessen im MASH. Also, diese Steaks sind einfach ein Märchen. Womit auch hier der Link zum roten Faden hergestellt ist.
Und mit diesem Glas Apfelsaft starten wir in den späteren Abend. Um uns danach auf zu machen, damit wir gegen 24 Uhr den angesagten Läden rechtzeitig einen Besuch abstatten können.
So wie es Heute die Jungen halt so machen...








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Orlandinho (Freitag, 11 Oktober 2019 15:43)
Wunderschön - fast zu schön, um wahr zu sein - als Leser kann man wiederum hautnah dabei sein und trotzdem im Frühdienst arbeiten. Vielen Dank und weiterhin viel Spass!
Giampi (Samstag, 12 Oktober 2019 17:07)
Er hed es Date becho. Es chalts zwar, aber er heds becho!
Aber säb Mocke Fleisch det... scho no chli mit Bylage, oder eifach so blutt ufe Täller?
Wyterhin vill Spass und Hopp Schwiiz ez de!